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Simone Mortier und Tobias Irlacher wiederholten Vorjahreserfolg

 

 

Die Titelverteidiger waren nicht zu bezwingen: Tobias Irlacher und Simone Mortier wiederholten bei der siebten Auflage des Tachinger Seelaufs ihre Erfolge aus dem Vorjahr. Der Läufer von der TG Salzachtal benötigte für die 13,3 Kilometer lange Strecke 47:49,25 Minuten. Mortier, die für den PTSV Rosenheim an den Start ging, erreichte nach 55:10,51 Minuten das Ziel.

 

Erstmals fand die Sportveranstaltung vor der Kulisse des neu gebauten Vereinsheims des SV Taching statt. Und die Teilnehmer waren durchwegs begeistert von der Funktionalität und der Raumaufteilung des Gebäudes, das an diesem Samstag in einem Festakt offiziell seiner Bestimmung übergeben wird. 

 

Bei besten äußeren Bedingungen gingen mehr als 100 Läufer an den Start. SVT-Vorstand Peter Schäffler wünschte allen einen verletzungsfreien Rennverlauf. Im kommenden Jahr wird der Lauf um den Tachinger See erst Mitte November - nach dem Alzauenlauf in Trostberg - abgehalten, kündigte der Rennleiter an. „Damit wollen wir das Angebot an verschiedensten Veranstaltungen am ersten Oktoberwochenende entzerren“, begründete Schäffler.

 

Bürgermeisterin Ursula Haas, die nicht nur den Startschuss zum 7. Tachinger Seelauf gab, sondern auch die Startnummern austeilte, dankte den Verantwortlichen des heimischen Sportvereins für die professionelle Organisation. Selbst begeisterte Läuferin stimmte sie die Teilnehmer auf eine stimmungsvolle Sportveranstaltung ein: „Ihr habt einen wundervollen Lauf vor euch. Genießt ihn!“

Wie viel Genuss ob der zwar reizvollen, aber fordernden, anspruchsvollen und mit zahlreichen Anstiegen gespickten Strecke von Taching über Tengling und Tettenhausen zurück zum Sportheim bei den Teilnehmern aufkam, bleibt dahingestellt. Fakt ist: Wie schon 2015 feierte Tobias Irlacher einen Start-Ziel-Sieg. Von Beginn an führte der 35-Jährige, der als Titelverteidiger mit der obligatorischen Startnummer eins ins Rennen ging, souverän das Feld an, zeitweise mit einem Vorsprung von mehreren Minuten. Erst auf dem letzten Kilometer schmolz der Abstand zwischen ihm und Verfolger Martin Leitner (Team BMK Jettenberg) zusehends. Nach 47:49,25 Minuten lief Irlacher mit erhobenen Armen durchs Ziel, Leitner folgte mit einem Rückstand von knapp zehn Sekunden. Den dritten Rang sicherte sich der junge Michael Eder in einer Zeit von 48:54,42 Minuten. Wacker schlug sich SVT-Vorstand Peter Schäffler. Nach 1:04:30,10 Stunden kam der Rennleiter unter dem Jubel der Zuschauer abgekämpft, aber glücklich im Ziel an. Damit verbesserte er seine Zeit aus dem Vorjahr um circa drei Minuten.

Bei den Damen setzte sich erwartungsgemäß Simone Mortier durch. Die athletische 52-Jährige ließ der meist jüngeren Konkurrenz keine Chance und absolvierte die Strecke in 55:10,51 Minuten. „Ich bin zufrieden. Das Wetter hat gepasst, die Strecke ist schön, ich habe gewonnen – was will ich mehr?“ bilanzierte die Sportlerin vom PTSV Rosenheim nach dem Rennen, gab aber auch unumwunden zu: „Zwischen Kilometer drei und zehn ging es mir blendend. Danach musste ich mich ein bisschen quälen.“ Knapp drei Minuten später lief Annette Geiken ein (57:42,42). Zum dritten Mal in Folge stand Christine Hogger auf dem Siegerpodest. Nach Rang eins im Jahr 2014 und dem zweiten Platz im Vorjahr lief die Sportlerin vom SC Ainring heuer in 1:00:12,21 Stunden als Dritte über die Ziellinie.

 

Die Siegerehrung im schmucken SVT-Sportheim nahm Tachings Zweiter Bürgermeister Christoph Wamsler vor, der die Laufveranstaltung auch moderiert hatte.